Regenwaldvernichtung in Brasilien
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Quellen:
Der Tagesspiegel: Kahlschlag um jeden Preis, 13.7.2011 (Link)
FAOSTAT (Link)
Faszination Regenwald: Agrartreibstoffe (Link)
Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO): Global Forest Resources Assessment 2010.
GIZ: Indigene Völker in Lateinamerika & Karibik (Link)
Pro REGENWALD: Folgen der Waldzerstörung (Link)
The Guardian: The world's remaining great forests, 13.12.2007 (Link)
UNEP/GRID-Arendal: 'Major Producers of Palm Oil and Beef', UNEP/GRID-Arendal Maps and Graphics Library, 2009 (Link)
UNEP/GRID-Arendal, 'Major Producers of Soya Beans and Sugar Cane', UNEP/GRID-Arendal Maps and Graphics Library, 2009 (Link)
UNEP/GRID-Arendal 2009: Vital Forest Graphics (Link)
WWF 2011: Die Wälder der Welt - Ein Zustandsbericht. Globale Waldzerstörung und ihre Auswirkungen auf Klima, Mensch und Natur.
WWF 2007: Der Teufelskreis am Amazonas. Dürre und Feuer im Treibhaus (Link)
WWF: Wer die Amazonasregenwälder rettet, schützt das Klima! (Link)
WWF Schweiz: Wald & Klima (Link)

Gestaltung: Dieter Düvelmeyer, duevelmeyer.com
Text, Recherche: Tina Schmidt
Redaktion: Uli Keller, DGVN

Die Grafik wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erstellt.  


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Weltweit steht Brasilien an der Spitze der Länder mit den größten Waldverlusten. Zwischen 1990 und 2010 wurden 55 Millionen Hektar Regenwald vernichtet – das entspricht der Größe Frankreichs. Jede Minute schwindet der Wald um eine Fläche von 3,14 Hektar oder 4,4 Fußballfeldern. Dabei trifft es vor allem die Urwälder des Amazonas-Beckens, die sich über Brasilien und die angrenzenden Staaten erstrecken. Auf Europa übertragen, hätte das größte Regenwaldgebiet der Welt mit seiner einzigartigen Biodiversität eine Ausdehnung von Lissabon bis Warschau und von Palermo bis Kopenhagen. Hauptursache der enormen Waldvernichtung ist die Brandrodung und anschließende Umwandlung in Rinderweiden und Sojafelder. Für den Anbau von Monokulturen wird der Amazonas-Regenwald ebenso zerstört wie für den Straßenbau, die Landflutung durch Wasserkraftwerke, selektiven Holzeinschlag und Bergbau. Dabei bedingen sich die Ursachen wechselseitig:

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